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Gottes Sohn spricht mit den Worten: ”Wenn jemand ein Vorgesetzter über andere ist, so soll er deshalb nicht hochmütig sein, denn alle sind von demselben Geschlecht, und alle Macht ist von Gott. Wenn der Vorgesetzte gut ist, ist das von Gott zu seiner eigenen Rettung und der von anderen so eingerichtet. Wenn er schlecht ist, so beruht das auf Gottes Zulassung und soll zur Prüfung des Untergebenen dienen. Wer gezwungen ist oder wünscht, Vorgesetzter zu sein, der soll sich den Untergebenen so zeigen, dass er zugleich vorbildlich ist, was seine Sitten und seinen Wandel und das Maß an Gerechtigkeit und Billigkeit betrifft. Und er soll genau damit sein, dass er nicht durch Worte oder Beispiel oder Machtmissbrauch anderen einen Anlass zur Sünde gibt. Nichts reizt ja Gott so zum Zorn oder verlockt die Menschen so zur Sünde, wie die Leichtfertigkeit der Prälaten. Wenn der Priester Eli ein ebenso tüchtiger Priester wie Pinehas und Mose gewesen wäre und seine Söhne geistlich geliebt hätte, so wäre sein ganzes Geschlecht gerettet worden.“ |